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Magdalena Hörmann

Die Farblinol- und Farbholzschnitte von Herbert Gurschner

Noch als ganz junger Künstler hat sich der 1901 in Innsbruck geborene Herbert Gurschner die klassische Tiefdrucktechnik angeeignet, man kann wohl annehmen, daß er schon während der beiden Lehrjahre an der Münchner Akademie (1918-20) entsprechend geschult worden war – Peter von Halm, einer seiner Professoren, war als Radierer bekannt und die graphischen Techniken gehörten insgesamt zum „normalen“ Rüstzeug der damaligen Ausbildung. Da der früheste datierte Holzschnitt Gurschners auf das Jahr 1921 („Weg zur Kirche“) fällt und auf der Ausstellung, die er im selben Jahr bei Unterberger in Innsbruck hatte, nur die Rede von Bildern und Aquarellen ist, kann man wohl davon ausgehen, daß er tatsächlich 1921 mit seinen Holzschnitten professionell begonnen hat. Die technischen Angaben über die in den folgenden Jahren offensichtlich intensiv betriebene Produktion sind nur indirekt zu erschließen, weder von Gurschner selbst noch in Rezensionen gibt es dazu Berichte. Gurschner hat seine Blätter zwar stets signiert, aber ganz selten datiert und auch die Auflagenangaben fehlen ganz.

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